HAM-Net
Wir haben 2 HAM-Net Einstiegspunkte in der Nähe des Heimat-QTH. Leider ist dessen Lage auf Grund umliegender Berge bereits für UKW suboptimal, die Datenübertragungen im GHz-Bereich ist aber beriets im Vorfeld zum Scheitern verurteilt. Allerdings sind beide HAM-Net Einstiege bereits in nächster Umgebung /p erreichbar.
Die ersten Versuche wurden mit einem Ubiquity 2,4GHz Power Beam unternommen um damit den User-Einstiegspunkt bei DB0BT zu erreichen. Nach vielen erfolglosen Versuchen stellte sich nach
Rücksprache mit dem Sys-OP von DB0BT heraus, dass dort ein proprietäres Mikrotik Protokoll verwendet wird, ohne das ein Zugang nicht möglich ist. Versuchsweise hat Christian, DB9CR, dieses kurz deaktiviert und siehe da, die Verbindung klappte problemlos.
Da es zum damaligen Zeitpunkt keine Mikrotik Router mit Spiegel mehr für das 2,4 GHz Band gab, war die nächste Anschaffung ein
Mikrotik LHG 5GHz. Damit wurde der zweite Einstiegspunkt am Schneeberg im Fichtelgebirge, DB0ZB, ins Visier genommen.
Zusammen mit Tim, DN9DML, versuchten wir unser Glück vom Rehbergturm aus. Hier scheiterten wir zunächst an irgendwelchen Netzwerkkonfigurationen. Dafür stellte sich heraus, dass wir auf 5GHz in der Lage waren uns zum Sophienberg, DB0BT zu verbinden. Die Strahlungskeule der nach Nordwesten gerichteten Antenne am Sophienberg lies noch genügend Pegel an unserem
Portabelstandort ankommen. Eine kurze Rücksprache mit dem Sys-OP des Sophienbergs ergab, dass es keine Probleme gibt, wenn man sich in die 5GHz Abdeckung einklinkt, auch wenn diese nicht explizit als Usereinstieg gedacht ist.
Bei den nächsten Versuchen ging es dann darum eine Möglichkeit zu finden den Heimatstandort, der sich überwiegend in einem Tal befindet,
mit HAM-Net z versorgen. Hierzu wurden und werden in naher Zukunft einige Standorte ausprobiert, von denen aus es sinnvoll erscheint einen weiteren Einstiegspunkt aufzubauen.
